ToolStream ist ein IoT-System, das seinen Nutzern den Zugriff auf alle Werkzeuge ermöglicht und dadurch den Besitz von Werkzeugen überflüssig macht. Toolstream nutzt die Vorteile von IoT und umgeht so aufwändige Suchen bei unterschiedlichen Communities, wie es bei anderen Sharing Projekten häufig der Fall ist.

Das Gruppenprojekt entstand als Semesterprojekt zum Thema Internet of Things in meinem 3. Fachsemester IMD.
Projektteam: Ali Dindin / Alexander Henker / Lukas Rabenau / Aylin Sahin
Meine Arbeitsfelder: Konzeption / Design


Utopie

"Der Mensch besitzt keine Dinge mehr. Die Dinge kommen zu ihm, wenn er sie braucht."

Vision

“Gegenstände sind immer in Bewegung. Wir besitzen sie nicht mehr, wir benutzen sie nur noch wenn wir sie brauchen.”

Mission

“Wir entwickeln ein System, das Individualbesitz von Werkzeugen überflüssig werden lässt. Dabei müssen die Vorteile des gemeinsamen Besitzens für den Menschen überwiegen.”


Konzept

Die Idee hinter dem Projekt

Für fast jedes Heimwerkerprojekt braucht werden Werkzeuge und Verbrauchsmaterial benötigt. Der Besuch beim Baumarkt ist meist nicht vermeidbar. Neben dem Verbrauchsmaterial stellt der Baummarkt nun auch die Werkzeuge als Streaming Dienst zu Verfügung.

Der Key Partner für unser Projekt ist Hornbach. Hornbach inszeniert sich als modernen Baumarkt. Das Firmenimage stellt den Nutzer und sein Projekt in den Mittelpunkt. Hornbach ist damit der geeignete Partner für unser Projekt.

Die Werkzeuge befinden sich in einem intelligenten Werkzeugschrank. Dieser Schrank ist mit allen Werkzeugen des Systems vernetzt, die im Umlauf sind.

Das Gegenstück zum Ausleihschrank stellt der vernetzte Werkzeugkasten. Alle kleinen Werkzeuge die regelmäßig benötigt werden, befinden sich beim Nutzer daheim (Schraubenzieher, Hammer, Zange...). Alle großen Werkzeuge, die nicht regelmäßig benötigt werden, sind ohnehin mit einem Materialeinkauf im Baumarkt verbunden. Bei dem Einkauf nimmt der Nutzer die Werkzeuge aus dem Ausleihschrank mit.

Werkzeugkasten

Im Werkzeugkasten daheim findet der Nutzer alle Werkzeuge. Kleinere direkt im Kasten, größere über einen Screen im Werkzeugkasten, über den er auf alle Werkzeugschränke in seiner Umgebung zugreifen und das gewünschte Werkzeug reservieren kann.

Werkzeugschrank

Die Werkzeugschränke stehen an jeder Baumarktfiliale. Sie werden gefüllt von Nutzern, die statt einer Gebühr ihr eigenes Werkzeug in einer Art Abwrackprämie gegen Guthaben abgeben. Der Baumarkt selbst stock das Angebot auf. Über NFC / Beacon erkennt der Schrank den Nutzer automatisch und öffnet ihm die Fächer mit den reservierten Werkzeugen.

Shop in Shop

Damit der Nutzer nicht immer in ein Industriegebiet fahren muss, zieht der Baumarkt mit unserem Geschäftsmodell in Einkaufszentren in der Stadt oder bei Supermärkten ein. Hier verkauft er in einem Shop in Shop System nur kleines Verbrauchsmaterial (Schrauben, Nägel etc.) und stellt die Schränke zur Verfügung.


Design

Modell Werkzeugkasten

Am Werkzeugkasten kann der Nutzer Werkzeuge aus den Schränken in seiner Umgebung auf einem E-Ink-Display reservieren. Er bekommt auch Informationen zu allen Werkzeugen angezeigt. Wenn er ein Werkzeug ausgeliehen hat und es an den Kasten hält, erkennt dieser über NFC das Werkzeug und gibt dem Nutzer weitere Informationen.

Modell Werkzeugschrank

Am Werkzeugschrank kann der Nutzer die reservierten Werkzeuge abholen. Dabei erkennt ihn der Schrank über Beacon und zeigt ihm die Fächer mit seinen Werkzeugen. Der Nutzer muss nur sein Handy zur Bestätigung an den Schrank halten, dann öffnet dieser die Fächer. Selbstverständlich können auch ohne Reservierung Werkzeuge ausgeliehen werden.


Business Modell

Das Business Modell des Projektes sieht ein Franchising von ToolStream vor. Die Projektgruppe bietet dabei Hornbach das System an und ist für Updates und Weiterentwicklung zuständig. Dafür bekommt das Team eine Festsumme zu Beginn und regelmäßig prozentuale Anteile an der Gewinnsumme. Hornbach hat dadurch zwar relativ hohe Initialkosten beim Etablieren des Systems, da es erst mit vielen Shop in Shop Systemen gut funktioniert, doch durch die neuen Shops in Verbindung mit ToolStream entsteht ein Unique Selling Point, den Hornbach seiner Konkurrenz voraus hat. Wie bei Online-Unternehmen, die andere Streaming-Dienste anbieten, verdient Hornbach durch Gebühren der Nutzer auf lange Sicht und bindet Kunden an sich.