Lux ist die App für Backpacker, die neue interessante Orte und die Geschichten dahinter entdecken wollen. Sie zeigt den Nutzern Orte, die von anderen markiert wurden als Lichtpunkte an. Hinter diesen Lichtpunkten verbergen sich Geschichten in Form von Nachrichten, Videos, Bildern und anderen Medien, die jemand an diesem Ort hinterlegt hat. Der Nutzer kann sie sehen, wenn er den Ort besucht und so auf eine Entdeckungsreise gehen. Dadurch bekommt er nicht nur Orte empfohlen, sondern erlebt diese als Augmented Reality.

Das Gruppenprojekt entstand als Semesterprojekt zum Thema iMobility in meinem 3. Fachsemester IMD.
Projektteam: Norman Flauaus / Lukas Rabenau / Volker Matthes
Meine Arbeitsfelder: Konzeption / Design



Konzept

Das Ziel der Projektes ist es, Mobilität nicht nur als Bewegung zu begreifen, sondern als Reise, auf der man Erfahrungen sammelt und die Orte erlebt, die man bereist.

Die Zielgruppe der Backpacker steht häufig in dem Konflikt, Empfehlungen anzunehmen oder eigene Entdeckungen zu machen. Um ein Erlebnis des Erkundens möglich zu machen werden daher nicht einfach nur Orte empfohlen. Lux lässt den Nutzern den Reiz, die empfohlenen Orte selbst zu entdecken.

Mit der App können Nutzer Orte entdecken und dann mit einem Lichtpunkt markieren. Dadurch können andere Nutzer sehen, dass an der Stelle ein interessanter Ort ist, den sie bereisen können. An dem Ort angekommen können sie schließlich entdecken, was für Erfahrungen sich hinter dem Ort verbergen.

Es können verschiedene Erfahrungen an einen Ort gebunden werden. Diese können in Form von Fotos, Videos und Audionachriten hinterlegt werden, aber auch der Puls desjenigen, der den Punkt gesetzt hat, die Musik, die er zu dem Zeitpunkt hörte, oder sogar die Reise, auf der er sich befand.


Design

Smartphone

Der Startscreen ist eine eigene Interpretation von Casper David Friedrichs "Der Wanderer". Das Kunstwerk transportiert exakt die Stimmung, die Lux aufgreifen will: Entdecken, Freiheit, Neugierde.

Die App soll Nutzer nicht mit einer Karte navigieren, sie soll sie subtil auf interessante Orte aufmerksam machen. Deswegen gibt es keine hinterlegte Karte, sondern nur Lichtpunkte im Dunkeln, ähnlich einer Vogelperspektive bei Nacht. Je mehr Orte markiert werden, desto heller, voller und klarer wird das Bild. Erst wenn die Nutzer genau auf einem Punkt stehen, können sie die Erfahrungen dahinter entdecken.

Wurde ein Punkt entdeckt, kann man sich anschauen, was dort hinterlegt wurde. In diesem Beispiel den Puls desjenigen, der den Lichtpunkt gesetzt hat.


Smartwatch

Da kein Erlebnis durch das Herausholen eines Smartphones unterbrochen werden soll, ist Lux ebenfalls für Smartwatches konzipiert.

Um einen Ort zu entdecken, kann man sich subtil zu ihm führen lassen. Der gewählte Lichtpunkt leuchtet seitlich in den Screen und wird heller, wenn man näher kommt. Gleichzeitig dient die Uhr als Kompass.

Das einfache Interface eignet sich für Smartwatches.

Mit nur einem langen Druck auf das Display lässt sich ein neuer Punkt anlegen.


Screendesign Walkthrough